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Tommy

   06.07.1997
bis 11.02.2005

In unseren Herzen wirst
du weiter leben!

 

 

Mein lieber Tommy,
ich kann mich noch gut daran erinnern, als du und deine Schwester, gerade mal 10 Wochen alt in mein Leben getreten seid. Du warst ein kleiner schwarzer frecher Kater und hast dich ganz schnell in mein Herz geschnurrt. So aufgeweckt und so verspielt, es war einfach eine Freude dir zuzuschauen. Nachdem wir dann wieder nach Hause gezogen sind, vertiefte sich unsere Beziehung noch mehr. Wir waren unzertrennlich. Du warst einzigartig und ich hatte wirklich das Gefühl, dass wir uns verstehen. Wenn du vor mir gesessen hast und etwas erzählt hast in den unterschiedlichsten „Miau-Tönen“ und genauso hast du mir zugehört, wenn ich dir etwas erzählt habe. Du warst immer für da, egal wo ich war, da warst auch du, du warst mein treuer Begleiter. Wenn ich nach Hause kam, hast du schon an der Tür gewartet, mein Bett haben wir uns immer geteilt und egal wo ich saß, du saßt auf meinem Schoß und ich genoss deine Wärme und Geborgenheit. Du warst ein richtiger Knuddelkater.

 

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Nun bist du schon fünf Tage nicht mehr bei mir und ich vermisse dich so sehr, dass es weh tut. 7 1/2 wunderschöne Jahre lang hast du mich erfreut und meinem Leben einen Sinn gegeben. Du warst immer für mich da, hast mir in schweren Zeiten beigestanden und warst immer an meiner Seite. Wir haben so viele wunderschöne Stunden zusammen verbracht. Du hast mich keinen Augenblick allein gelassen, bist mir auf Schritt und Tritt gefolgt und hast immer mit mir gekuschelt.

Ich kann es immer noch nicht glauben, dass du nicht mehr wieder kommst. Alles kam so plötzlich. Als wir mit dir am Mittwoch, den 09. Februar 2005 zum Tierarzt fuhren, weil du nicht mehr aufs Klo gehen konntest und dich nur noch übergabst, hätte ich im Traum nicht daran gedacht, dass du nicht mehr wieder mit nach Hause kommst. Der Tierarzt hatte noch versucht dir zu helfen, zwei Tage musstest du dort bleiben, bekamst Spülungen und Infusionen, bis er am Freitag um 13.00 Uhr anrief und sagte, dass sie dich nach einer Not-OP einschläfern mussten, weil es keine Rettung mehr gab. Für mich brach eine Welt zusammen! Ich konnte nicht bei dir sein, als dein Ende kam. Es tut mir so leid, ich hätte mich so gerne von dir verabschiedet und dich in deinen letzten Minuten im Arm gehalten damit du weißt, dass ich da bin. Ich komme damit nicht klar, dass ich dir nicht beistehen konnte und habe das Gefühl, als hätte ich dich im Stich gelassen. Der Tierarzt sagte, dass dein Darm wohl aufgrund eines Gendefekts nicht in Ordnung war und man nichts hätte machen können. Ich bin dir so dankbar, dass du trotz dieser Krankheit so lange bei mir warst und ich diese schöne Zeit mit dir verbringen durfte. Ich danke dir für deine Treue und deine großartige und außergewöhnliche Liebe!

In meinem Leben klafft jetzt ein riesiges Loch und nichts und niemand wird es stopfen können. Ich suche dich überall, hoffe, dass du gleich ins Zimmer kommst und auf meinen Schoß springst. Mir fehlt dein weiches Fell, dein beruhigendes Schnurren, deine schönen großen Augen, deine Wärme! Ingrid und Gina fehlst du auch wahnsinnig. Unsere Tränen nehmen kein Ende. Überall fehlst du! Du hast immer beim Frühstück nach Wurst gebettelt, hast mit deiner Schwester fangen gespielt oder sie auch mal verhauen, wolltest immer aus der Tür ins Treppenhaus rennen, wenn man rein oder raus wollte. Beim Baden hast du dich auf die Waschmaschine gelegt und mir zugeschaut, hast vor deinem Futterschrank gesessen und gemeckert, wenn du Hunger hattest. Wenn dir langweilig war hast du die Schränke aufgemacht und ausgeräumt. Meine Tränen wollen nicht versiegen. Egal welches Zimmer ich betrete, ich sehe dich an den Stellen wo du dich immer aufgehalten hast. Du wirst dich nie mehr zu mir ins Bett kuscheln oder dich auf die Hinterbeine stellen um von mir gestreichelt zu werden. Ich vermisse deine feuchten Katzenbussis. Ich hätte Dich so gerne wieder, Du fehlst mir so unendlich. Ich kann schon keinen klaren Gedanken mehr fassen, alles in meinem Kopf dreht sich nur um Dich. Ich werde dich niemals vergessen mein geliebter Tommy! Als du gestorben bist starb auch ein Teil von mir!

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Fast alles würde ich geben, um dich noch mal im Arm zu halten und zu spüren, um dich noch einmal zu berühren, dir einen Kuss zu geben und ein neues Leben. Ich brauche Dich doch noch so sehr, dich zu verlieren ist so endlos schwer und mein Herz gibt dich nicht her. Vielleicht werde ich es schaffen - mit der Zeit dein Gehen zu akzeptieren und doch den Schmerz immer spüren. Meine Liebe, wird dir immer sicher sein, egal wo du bist, lässt Dich meine Liebe nicht allein. Du wirst mir fehlen, denn Abschiednehmen fällt so schwer, und hätte ich nur einen Wunsch frei, wünschte ich Dich zurück zu mir.

Jetzt bist du über die Regenbogenbrücke gegangen und ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du im Regenbogenland frei von Schmerzen bist und du es dort ganz wunderbar hast. Und eines Tages, werde auch ich über die Regenbogenbrücke kommen und dann werden wir wieder vereint sein und werden nie wieder getrennt.

Wir werden dich nie vergessen, Tommybär. Du wirst immer in unseren Herzen sein!!!

Wir werden dich für immer lieben!!!
Deine Nadine, Ingrid und deine Schwester Gina

 

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